vizartistblog – der Blog von Peter Knoblich

Alles rund um meine Arbeit als Illustrator und Grafiker

Schlagwort-Archiv: Prop-Art

Nackt. Das Netz vergisst nie.

Heute Abend strahlt SAT.1 einen TV-Spielfilm zum Thema Cybermobbing aus, der durch das erschütternde Schicksal einer kanadischen Schülerin inspiriert wurde.
Mehr Informationen hier bei SAT.1

Der Hacker am Werk

So sieht mein Arbeitsplatz glücklicherweise nicht aus!   Szenenfoto © SAT.1 / Arvid Uhlig

Das Szenenbild wurde von Patrick Steve Müller entworfen, PropArt und das Design der Zuspieler (Computer, Handy etc) entstanden bei mir.

Wobei mein Arbeitsplatz natürlich total hell und clean ist 🙂

matebook

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SNOWDEN – Prop Art für den Film von Oliver Stone

SNOWDEN, der neue Film von Oliver Stone wurde Anfang 2015 zu großen Teilen in und um München gedreht. Auf dem Gelände der Bavaria Film befand sich auch das Art Department von Szenenbildner Mark Tildesley.

Auch mein Arbeitsplatz verlagerte sich für einige Wochen dorthin. Zusammen mit Eva Hartmann wurde die Welt Edward Snowdens grafisch nachempfunden und nach München „geholt“.

Hier ein paar Impressionen:

 

Prop-Art für Kommissarin Lucas: Bittere Pillen

Für die Folge Bittere Pillen von Kommissarin Lucas, die heute um 20.15 Uhr auf ZDFneo wiederholt wird mussten Firmenlogos, Firmen-Websites, Online-Auftritte von Tageszeitungen, jede Menge Polizei-Dokumente und einiges mehr erstellt werden. Hier ein paar kleine Beispiele.

Bild

Regie: Stefan Kornatz
Szenenbild: Petra Heim
Außenrequisiteur: Christof Schmidt

Wer hat Angst vorm weissen Mann – Prop-Art-Beispiele

© das Erste

© das Erste

Heute Abend ist die TV-Komödie „Wer hat Angst vorm weißen Mann?“ im Ersten zu sehen.
Mit Brigitte Hobmeier, Andreas Giebel und Tony Mpoudja. Regie: Wolfgang Murnberger.
Und Grafik-Design für das Szenenbild (Patrick S. Müller)  von mir.

Fleischer-LogoMetzgereiNeu DiplomUrkundeAlphaArbeitsamtPC   Krankenhaus Beschilderung

Plot:
Der Münchner Metzgermeister Franz, ein Grantler und Rassist, entschwebt ins Jenseits. Stromschlag. Aber nicht ganz, denn sein Geist erscheint dem Asylbewerber Alpha, der Franz‘ Tochter Zita in der Familienschlachterei aushilft. Ein Schwarzer als Weißwurstmacher? Das ist für den Ruhelosen eine Sauerei!…
Ein deftiger Bajuwarenschwank mit afrikanischer Note und ein Plädoyer für mehr Toleranz gegenüber Menschen, die Schutz bei uns suchen.

Angebots Tafeln

Heute im ZDF: „München 72 – Das Attentat“

„Es sollten die Spiele der Hoffnung werden, die Spiele der Versöhnung, die das Bild eines weltoffenen, toleranten Deutschlands in die Welt tragen. Aber als das palästinensische Terrorkommando „Schwarzer September“ in den Morgenstunden des 5. September 1972 in das Olympische Dorf eindringt und israelische Sportler als Geiseln nimmt, werden die deutschen Sicherheitskräfte mit einer noch nie dagewesenen Situation konfrontiert, die zur Tragödie führt und später zur Einrichtung der Eingreiftruppe GSG9.

„München 72 – Das Attentat“ ist der erste Fernsehfilm, der das Drama der Olympischen Spiele 1972 aus deutscher Sicht erzählt und dabei auch die Perspektive der Angehörigen der getöteten israelischen Geiseln berücksichtigt. Bei den aufwändigen Recherchen zu diesem Film wurden ausführliche Gespräche mit Ankie Spitzer geführt. Die Ehefrau des Trainers der israelischen Fecht-Mannschaft kämpfte jahrelang um Entschädigungen für die Hinterbliebenen der getöteten Geiseln. Die Dreharbeiten fanden u. a. an den Originalschauplätzen wie dem Olympischen Dorf statt.“*
Regie: Dror Zahavi
Drehbuch: Martin Rauhaus
Kamera: Gero Steffen
Produzenten: Nico Hofmann & Ariane Krampe

Hier einige erste Prop-Art Beispiele, die von mir für die Ausstattung der Dreharbeiten angefertigt wurden:

demnächst mehr davon…

Das ZDF zeigt den Film heute, am 19. März um 20:15 Uhr.

*) aus dem Pressetext

Adele Spitzeder – heute im TV

Die Verführerin Adele Spitzeder und Grafik wie vor 140 Jahren

Heute Abend kommt „Die Verführerin Adele Spitzeder“ (Regie: Xaver Schwarzenberger) um 20.15 im Ersten.

Lange vor Bernard Madoff machte eine Frau in München ganz ähnliche Schlagzeilen: Adele Spitzeder brachte zahllose Anleger um ihr Vermögen. Im Film wird sie gespielt von der umwerfenden Neu-Münchnerin Birgit Minichmayr.
Für die Ausstattung wurde ich beauftragt, Plakate, Wertpapiere, Schriftstücke etc. zu rekonstruieren. Und eine echte Besonderheit: ich durfte mit Genehmigung der Deutschen Bundesbank Geldscheine und -Münzen nachbauen und produzieren lassen – aus der Zeit um 1870!


© Foto: BR/Jacqueline Krause-Burberg

Weitere Standfotos von Jacqueline Krause-Burberg auf FB


Beispiel eines der unzähligen Wechsels


Kleine Besonderheit am Ende des Films: Zeugnis von Hugo v. Hoffmannsthal (Jedermann)

Theater-Billets und Plakate

Titel: Die Verführerin Adele Spitzeder
Regie: Xaver Schwarzenberger
Darsteller: Birgit Minichmayr, Sunnyi Melles, Maximilian Krückl, Florian Stetter, Marianne Sägebrecht
Sendetermin: Mittwoch, 11. Januar 2012, 20.15 Uhr, Das Erste

Eine ganz heisse Nummer

Neben diversen XXX-Artikeln >gg< wurden für diese Filmproduktion jede Menge Konsumartikel neu verpackt, Bankunterlagen gestaltet und Fotomontagen angefertigt.
Eine ganz heisse Nummer – jetzt im Kino!

Hier ein paar Beispiele:
damit nimmt die Geschichte ihren Lauf

Prop-Art: Polizei-Computer im Krimi

Beispiel für PC-Zuspieler beim Dreh zur Fortsetzung eines erfolgreichen Heimatkrimis.

Computer werden nicht selten dafür eingesetzt in einem Krimi die Lösung des Falles zu erschließen. Daher ist es wichtig im direkten Dialog mit der Regie die Dramaturgie zu erarbeiten, die auf dem PC abläuft. Oft kann die Programmierung erst vor Ort am Set abgeschlossen werden, da Elemente mit eingebaut werden müssen, die erst beim Dreh der betroffenen Szene entstehen. Anschließend werden Regie, Kamera und natürlich die Schauspieler in den Ablauf am PC „eingewiesen“. Und wenn die Klappe gefallen ist drücke ich mich im Hintergrund herum und achte darauf dass die PC-Nummer gut läuft.